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Der beste Beginn einer Beziehung ist ein gutes Gespräch. Ganz gleich, ob wir Menschen bei Standaktionen oder per Telefon als Spender gewinnen – im Regelfall werden diese Menschen zu langjährigen Dauerspendern und das erst noch auf einem sehr hohen Beitragsniveau.

4'000 neue Förderer pro Jahr
Kampagne für eine NPO aus dem Gesundheitsbereich

Ausgangslage

Wiederkehrende und deshalb planbare Spendeneinnahmen bieten eine solide finanzielle Basis für jedes Hilfswerk. Dieses Beispiel einer NPO aus dem Gesundheitsbereich steht für unzählige Erfolgsgeschichten mit Infostandkampagnen. Ziel der Organisation war die Entwicklung eines langfristigen Programms zur Gewinnung von LSV Spendern.

 
Konzept

Gewinnung von LSV Spendern durch klassische Infostandaktion. Durchführung eines Tests, Rollout im selben Jahr, danach Etablierung einer jährlichen Kampagne. Abwicklung des gesamten Zahlungsverkehrs mit laufender Synchronisation der Datenbestände mit der NPO-Datenbank. Spätere Einführung einer laufenden Optimierung des Potentials mittels Telefonfundraising (Upgrade-Anrufe).

 
Massnahmen

  • Produktfestlegung auf Basis der Dienstleistungen und Ziele des Hilfswerks.  
  • Definition der Fördermitgliedschaft, Festlegung des Mindestbeitrags, der möglichen Zahlungsarten und Intervalle. 
  • Erstellung einer Langzeitprognose bezüglich der zu erwartenden Ausgaben und Einnahmen. 
  • Entwicklung des Gesamtauftritts (Arbeitsmappen, Formulare, Flyer, Bekleidung etc.) am Informationsstand.
  • Gemeinsame Entwicklung der Follow up-Kommunikation und Betreuung (Verdankung, Newsletter, LSV Ankündigung, etc.) mit Beratern des Hilfswerks.
  • Entwicklung bzw. Bereitstellung der Schnittstellen für den Datenaustausch.
  • Vorbereitung der Schulung der Dialoger durch das Hilfswerk.
  • Kampagnenplanung und Vorbereitung, Einstellung der Mitarbeiter.
  • Durchführung der Testkampagne.
  • Datenerfassung, Beitragseinzüge, regelmässige Synchronisation der Datenbestände mit kundeneigener Datenbank Analyse Testergebnisse, Feedback etc. 
  • Durchführung des Roll-outs.

Resultate

  • 8 Wochen Testkampagne mit 15 Mitarbeitern an 90 verschiedenen Standplätzen: 
    • mindestens 200'000 Visual Contacts.
    • ca. 10'000 qualifizierte Gespräche.
    • über 1’200 Förderer mit durchschnittlicher Jahresspende deutlich über CHF 100.-.
    • Breakeven nach 20 Monaten.
  • Roll-out im selben Jahr in der Deutschschweiz und in der Westschweiz: ca. 4’200 Förderer. 
  • Alle Spender sind LSV-Spender.

Anrufe zum Schutz der Natur
Telefon-Akquisition für eine Umweltorganisation

Ausgangslage

Eine Umweltschutzorganisation hat es sich zum Ziel gesetzt, neue Spender zu gewinnen. Basis der Kampagne waren extern zur Verfügung gestellte Datensätze von NPO-affinen potenziellen Spendern.
 

Konzept

Erstkontakt via Telefon mit Follow-up per Mail.
 

Massnahmen

  • Einspielung der Daten in unser System.  
  • Qualitätscheck der Daten.  
  • Vorbereitung eines Skripts und eingehende Schulung der Mitarbeiter.  
  • Durchführung von 3'000 Anrufen. 
  • Neben dem Spendenaufruf gleichzeitige Datenbereinigung der zur Verfügung gestellten Datensätze.

Resultat

  • Es wurden 65% der Zielpersonen erreicht. 
  • Die Anzahl der Erstspenden lag deutlich über den Erwartungen. 
  • Der Breakeven war bereits nach 12 Monaten erreicht, obwohl es sich zum grössten Teil um Erstkontakte handelte.

In Bestzeit zum Breakeven
Hochpreisprodukt für ein Kinderhilfswerk

Ausgangslage

Ein national bekanntes Hilfswerk in der Entwicklungshilfe führt ein Hochpreisprodukt am Infostand ein.
 

Konzept

Lancierung eines Patenschaftsprogramms im Zuge von Infostandaktionen. Für besonders interessierte Passanten werden - neben der normalen Förderschaft - projektspezifische und ZEWO-konforme Projektpatenschaften entwickelt und angeboten. Mit der Einführung der Patenschaft soll einerseits ein umfangreicheres und besseres Angebot für den potentiellen Spender geschaffen werden und anderseits aufgrund der höheren Durchschnittsspenden der Breakeven schneller erreicht werden.
 

Massnahmen

  • Entwicklung von Projektpatenschaften anstatt Einzelpatenschaften, die dem Spender eine übersichtliche Auswahl an zu unterstützenden Projekten ermöglichen. 
  • Enge Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur, die den Auftritt und die Produktgestaltung übernommen hat.
  • Entwicklung spezieller Projektpatenschaftsformulare.
  • Beibehaltung eines günstigeren Produkts in Form einer Fördermitgliedschaft für „Einstiegsspender“, denen die Patenschaft noch zu teuer ist.

Resultat

  • Responsequote wie bei klassischen Infostandkampagnen ohne Patenschaftsprogramme. 
  • 37% aller Zusagen sind Projektpatenschaften.
  • Durch höheren Durchschnittsbeitrag Breakeven deutlich schneller erreicht als bei klassischen Produkten.
  • Hoher Anteil monatlicher Zahler.